Dienstag, 7. September 2010

Impuls der Woche

»Lebe dein Leben in vollen Zügen. Gib nie, nie, niemals auf. Hoffe, wo es nichts zu hoffen gibt.« (aus "Der Traum" von James Bryan Smith)

Freitag, 27. August 2010

Impuls der Woche

»Geld ist letztlich bedeutungslos, genau wie attraktives Äußeres oder ein hohes Maß an Perfektion. Was wirklich zählt ist, andere Menschen zu lieben, so innig und so herzlich wie nur irgend möglich. Am Ende zählt nur die Liebe.«
(aus "Der Traum" von James Bryan Smith)

Samstag, 24. Juli 2010

Impuls der Woche

»Das größte Erbe, das wir hinterlassen können, ist ein Vermächtnis der Liebe. Ob wir nun von unserem Platz in der Gesellschaft ganz allgemein oder von unseren wichtigsten Beziehungen sprechen - die wertvollsten Geschenke, die wir anbieten können, sind Gedanken und Taten, die aus einem Herz voller Liebe fließen.«
(aus "Der Gott, der dich trägt" von Bill Hybels)

Sonntag, 11. April 2010

Schubladendenken


Heute hatte ich wieder einmal ein Erlebnis, das mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ein Schubladen-Erlebnis.
Ich weiß nicht, ob du so etwas auch kennst: Du stellst dich einer bis dato unbekannten Person vor, man kommt ins Gespräch und plötzlich hast du das Gefühl, man hat die richtige Schublade für dich gefunden? Und da bleibst du dann drin. Wehe dir, du versucht da raus zu kommen! Schließlich hast du deinen Stempel bekommen; bis abgeheftet, wegsortiert. Nicht, dass nun kein Interesse mehr beim Gegenüber vorhanden wäre. Nein - aber die Schublade sagt, wie man mit dir umgehen muss.

Irgendwie scheint das bei uns Menschen so eingerichtet - wir denken äußerst gern in Schubladen. Und das ist ja auch so bequem. Man vergleicht eine Situation oder ein Individuum mit bereits Erlebtem; sofern man eine Schublade findet, kommt der Stempel, Schublade auf und rein damit. Je älter Menschen werden, desto ausgefeilter und ausgeklügelter ist das Schubladen-Sortier-System. So haben wir möglichst schnell immer Handlungsanweisungen parat, können (vermeintlich richtig) reagieren und scheinen schon alles zu wissen, noch bevor man es uns wissen lässt. Das Paradoxe ist nur: Individuen und Situationen lassen sich nicht in Schubladen stecken. Was sollen Unikate auch in der Schublade?

Kinder sind da unbekümmerter. Sind offener. Sind an dieser Stelle Lehrende, denn sie wissen noch das, was wir allzuschnell vergessen: Unser Leben ist einzigartig. Es gibt sicher Situationen oder bestimmte Züge von Menschen, die einander ähneln. Aber das sind Bruchteile. Ich bin so froh über die Kinder; bin so froh über Menschen, die mir das immer wieder klar machen, dass wir Unikate sind. Über wahrhafte Grenzgänger. Die ausbrechen aus den Schubladen, in die man sie stecken will. Weil sie einzigartig vielseitig sind. Individualisten im positiven Sinn. Individuell. Und doch auf Gemeinschaft angelegt. Menschen eben. Nigel Kennedy ist da für mich ein großes Vorbild - das "enfant terrible" der Klassikszene. Mit seinem Geigenspiel bewegt er Millionen von Zuhörern - und er lässt sich doch auf keinen Musikstil festlegen. Will vielsaitig sein. Ich könnte an dieser Stelle tausende andere Namen nennen.

Und die Moral von der Geschicht': Steck Individuen in Schubladen nicht!
Das will immer wieder gelernt sein. Das will immer wieder gelebt sein. Aber nur so kann es würdige wertschätzende Begegnung geben. Der Schöpfer des Universums, der uns Individuen das Leben gab, macht es uns vor. ER passt in keine Schublade - auch wenn wir das so oft denken und vielleicht auch gern hätten (vgl. 1. Könige 19, 11-13). "Der Heilige Geist", so Adolf Schlatter, "verwandelt eigennützige Menschen in gemeinnützige, ich-bezogene in gemeinschaftsfähige Menschen. Dabei lässt er sie als einzelne leben - und bewahrt sie doch vor dem Individualismus. Er fügt sie zu einer Gemeinschaft zusammen - und lässt sie doch nicht im Kollektiv versinken." Wie spannend das Leben erst wird, wenn wir den Schubladenkasten verbannen, sollten wir dringend ausprobieren.

Viel Spaß dabei wünscht
Der Johannes

Mittwoch, 7. April 2010

Diplomierungsfeier am 31. März 2010


Seit dem 31. März 2010 ist es nun geschafft: Urkunde und Prüfungszeugnis bezeugen den erfolgreichen Abschluss meines Studiums - von nun an bin ich Diplom-Verwaltungswirt (FH). Der Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung gab anlässlich der Diplomierungsfeier meines Lehrganges folgende Pressemitteilung heraus:

Feierliche Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des Studienjahrgangs April 2007 des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung

Im Rahmen eines Festakts verlieh die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung am 31. März 2010
24 Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung den akademischen Grad einer Diplom-Verwaltungswirtin (FH) bzw. eines Diplom-Verwaltungswirts (FH). Gleichzeitig wurde Ihnen die Befähigung zur Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der Bundesverwaltung zuerkannt.

Im Verlaufe ihres praxisorientierten dreijährigen Studiums haben sich die Studierenden für das rechtliche und betriebswirtschaftliche Verwaltungsmanagement der Bundesbehörden qualifiziert. Sie sind mit den modernsten Methoden des Verwaltungshandelns betraut. In verschiedenen Behörden des Bundes übernehmen sie nun vor allem Aufgaben im Haushalts-, Personal- und Organisationswesen.

Der Präsident der FH Bund Thomas Bönders gratulierte den Diplomandinnen und Diplomanden zur bestandenen Laufbahnprüfung und überreichte die Urkunden. Präsident Bönders hob in seinem Grußwort das gute Prüfungs-
ergebnis des Lehrgangs hervor. Mit einem durchschnittlichen Prüfungsergebnis von 10 Rangpunkten „liegt dieser Lehrgang ganz vorne im Vergleich der Ergebnisse untereinander“ so der Präsident.

In seiner Festansprache ging der Abteilungsleiter der Zentralabteilung im Bundesministerium des Innern, Herr Paul Fietz, auf die sich wandelnde öffentliche Verwaltung ein. Die Nachwuchskräfte im öffentlichen Dienst werden auf eine Bundesverwaltung treffen, die sich in einem fortschreitenden Modernisierungs- und Reformprozess befindet. Herr Fietz stellte aber auch die Vorzüge eines Studiums an der FH Bund, sowohl für die Studierenden als auch für die zukünftigen Arbeitgeber in den Mittelpunkt seiner Festrede. Er ermunterte und motivierte die frisch gekürten Diplom-Verwaltungswirtinnen und Diplom-Verwaltungswirte sich engagiert in den Veränderungsprozess einzubringen und auch vor neuen Erfahrungen nicht halt zu machen.

Guido Bodenstein sprach für seinen Lehrgang. In seinem Beitrag, unterlegt mit einer Fotoschau aus dem drei-jährigen Studentenleben, ließ er das Studium Revue passieren. Engagement und Einsatzfreude der Dozentinnen und Dozenten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachbereichsverwaltung war den Absolventinnen
und Absolventen Anlass sich zu bedanken.

Zum Abschluss der Diplomierungsfeier ehrte Präsident Bönders den Absolventen Daniel Holz. Er schloss sein Studium mit 12,35 Rangpunkte und der Note „gut“ als Prüfungsbester ab.

Das KammerENSEMBLE SCHMIDTeinander begleitete die Diplomierungsfeier musikalisch. Hervorzuheben ist hier
das Engagement des Absolventen Johannes Schmidt, der nicht nur auf seiner eigenen Diplomierungsfeier für den musikalischen Rahmen sorgte, sondern auch vorherige Veranstaltungen der FH Bund begleitete.


Das war für mich etwas ganz Besonderes: Auf der eigenen Diplomierungsfeier spielen zu können. Meine Finger hätte ich sowieso nicht still halten können. Von daher war es nur gut, dass ich spielen konnte. Und es war super, dass ich so fantastische Musiker an meiner Seite hatte, die mit mir musiziert haben. Familie und Freunde - zum überwiegenden Teil extra aus Thüringen angereist - bildeten so das KammerENSEMBLE SCHMIDTeinander, das gefühlvoll und als Einheit - obschon auch in immer wieder wechselnden Besetzungen - das Publikum auf eine Reise von Bach über Feltzer und Haydn bis hin zu den Komponisten und Arrangeuren Horn/Schnarr/Nitsch mitnehmen konnte. Hervorzuheben ist, dass gerade im Streichquartett - der höchsten kammermusikalischen Ausdrucksform - diese besondere Einheit auch uns Musikern unter Gänsehaut deutlich wurde. Es war einfach schön!

Zum Abschluss gab es dieses Mal kein Instrumentalstück, sondern einen Song: "Shalom". Der Text wurde von Christa Peikert-Flaspöhler geschrieben und fasst alle guten Wünsche zusammen, die man am Ende solch einer gemeinsamen Wegstrecke geben kann, pardon musizieren sollte, denn erst dann geht es richtig ins Herz.

Shalom für dein Suchen nach Wurzeln und Sein.
Shalom für dein Wachsen ins Leben hinein.
Shalom für dein Lächeln, das Fremde durchdringt.
Shalom für dein Grüßen, das Nähe verspricht.

Shalom für dein Fühlen, das Sehnsucht umfängt.
Shalom für dein Tragen, das Hoffnung verschenkt.
Shalom für dein Trösten, das Wunden heilt.
Shalom für dein Handeln, das Haben teilt.

Shalom für dein Sprechen, das Unrecht benennt.
Shalom für dein Schauen, das Würde erkennt.
Shalom deinem Aufbruch, der Grenzen bewegt.
Shalom deiner Treue, die Kostbares hegt.

Mit diesen wunderbaren Wünschen verabschiede ich mich auch für heute - mögen sie auch in DEINEM Leben Wirklichkeit werden!
Liebe Grüße
Der Johannes

Sonntag, 4. April 2010

Heftig auferstanden!

Gerade fand ich diese österliche Story - die Story einer Religionslehrerin, direkt aus dem Leben - auf dem Blog von Jürgen Werth und möchte sie hier als Ostergeschichte zum Besten geben:

„Ich geb grad wieder Religionsunterricht und erzählte heute die Ostergeschichte einer 1. Klasse. Am Ende übe ich mit den Kindern den Ostergruß der ersten Christen. Ich grüße sie mit: ‚Der Herr ist auferstanden!’, und sie antworten brav: ‚Er ist wahrhaftig auferstanden!’ Das üben wir einige Male, immer mit einem kleinen Liedchen dazwischen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich versäumt habe das Wort ‚wahrhaftig’ zu erklären …
Später in der gleichen Stunde sage ich wieder (diesmal ohne Ankündigung und Anweisung): ‚Der Herr ist auferstanden!’ Erst antwortet keiner, weil sie nicht so drauf vorbereitet waren. Dann sagt ein kleines 7-jähriges Mädchen zaghaft, aber doch seiner Sache gewiss, mit überzeugter Stimme: ‚Er ist g a n z h e f t i g auferstanden!!!’

Das war so toll! Ich musste so lächeln und gleichzeitig fielen mir diese Worte viel tiefer ins Herz als die ‚richtigen’. Ja, er ist wirklich ganz heftig auferstanden und nicht nur so lyrisch, poetisch verkünstelt. Und er lebt ganz heftig! Und ich will mich noch einmal aufmachen zu glauben, dass er auch ganz heftig eingreift in meinem Leben. Das ist auch ganz heftig nötig…“


Also dann: Heftig frohe Ostern!

Freitag, 26. Februar 2010

Impuls der Woche

»Lasst uns für Menschen dankbar sein, die uns glücklich machen. Sie sind die freundlichen Gärtner, die unsere Seelen zum Blühen bringen.« (aus "Solange du mich brauchst" von Alice Gray (Hrsg.))